Schwarzwald Juni 2018 mit den Campingfreunden Friedrichshafen.
Im Juni 2018 machten wir uns mit den Campingfreunden Friedrichshafen auf den Weg in den wunderschönen Schwarzwald. Jedes Fahrzeug reiste individuell nach Unterkirnach, und um 19:00 Uhr traf sich die ganze Reisegruppe in der gemütlichen Wirtschaft „Ackerloch-Grillschopf“ zum traditionellen Spanferkelessen. Ein herrlicher Abend, der mit gutem Essen und geselligen Gesprächen den Auftakt zu einem tollen Wochenende bildete.
Der nächste Morgen begann früh mit einem kräftigen Frühstück, denn es stand ein volles Programm auf dem Plan. Nach dem Frühstück machten wir uns auf den kurzen Weg bis zur Kirnachmühle, wo wir bereits um 10:00 Uhr zu einer Mühlenführung angemeldet waren. Hier erfuhren wir viel über die Geschichte und den Betrieb der Mühle, was für uns alle sehr spannend war.
Nach der interessanten Führung durch die Mühle machten wir uns mit dem öffentlichen Bus auf den Weg nach Villingen. Dort hatten alle Teilnehmer der Gruppe die Möglichkeit, die Stadt auf eigene Faust zu erkunden.
Villingen, bekannt für seine historische Altstadt, beeindruckte mit ihren gut erhaltenen Fachwerkhäusern und malerischen Plätzen. Einige von uns nutzten die Gelegenheit, durch die schmalen Gassen zu schlendern, die Stadtgeschichte aufzusaugen und in den kleinen Geschäften nach Souvenirs zu stöbern. Es war ein perfekter Nachmittag, um die Stadt in eigenem Tempo zu entdecken.
Nach etwa 2 Stunden Aufenthalt in Villingen fuhren wir wieder mit dem Bus zurück nach Unterkirnach, wo eine spannende Führung im Orchestionmuseum auf uns wartete. Das Orchestrion, ein faszinierendes mechanisches Musikinstrument, wurde uns hier nähergebracht. Es ist darauf ausgelegt, ein ganzes Orchester zu imitieren. Mittels Stiftwalzen oder Notenrollen aus gelochtem Papier ertönte die Musik aus den teils schrankähnlichen Möbelstücken. Die Führung war besonders eindrucksvoll, da wir die technische Raffinesse hinter diesen historischen Instrumenten erfuhren und die klangvolle Vielfalt der Orchestrion-Musikstücke erleben durften.
Am Sonntagmorgen machten sich die Campingfreunde in kleineren Gruppen mit ihren Fahrzeugen auf den Weg nach Furtwangen. Doch bevor wir unser Ziel erreichten, legten wir einen kurzen Abstecher an der Linachtalsperre in Vöhrenbach ein. Diese beeindruckende Talsperre steht unter Denkmalschutz und ist die einzige Gewölbereihenstaumauer in Deutschland. Die massive Pfeilerstaumauer aus Beton ragt 25 Meter hoch empor und erstreckt sich über eine Länge von 143 Metern. Ein kurzer Stopp, der sich auf jeden Fall gelohnt hat, um dieses architektonische Meisterwerk zu bewundern und ein wenig über die Geschichte der Talsperre zu erfahren.
Die Fahrt führte uns weiter durch ein malerisches Seitental des Schwarzwaldes. Als die gesamte Gruppe schließlich in Furtwangen eintraf, stand der Besuch des Deutschen Uhrenmuseums auf dem Programm. Das Museum, das tief in der Geschichte der Uhrmacherkunst verwurzelt ist, bot eine faszinierende Reise durch die Zeit. Während der Führung konnten wir nicht nur viele historische Uhren bewundern, sondern auch Musikinstrumente bestaunen, die uns mit ihren Klängen in Staunen versetzten. Besonders spannend war es, die Mechanismen der Uhren und Instrumente in Aktion zu erleben – die Zeit verging dabei wie im Flug! Das Museum war der perfekte Ort, um mehr über die Uhrmacherei und die Bedeutung des Schwarzwaldes in diesem Handwerk zu erfahren.
Unser nächster Treffpunkt war die Mühle im Hexenloch, ein malerischer Ort, der uns noch einmal in die zauberhafte Atmosphäre des Schwarzwaldes entführte. Doch leider war dies für uns der Endpunkt der Reise, da wir aufgrund unserer beruflichen Verpflichtungen wieder nach Hause mussten.
Der Rest der Gruppe setzte ihre Reise jedoch fort und verbrachte noch zwei weitere Tage im Schwarzwald. Sie hatten noch einige spannende Programmpunkte auf dem Plan, um die Region weiter zu entdecken – darunter sicherlich noch viele weitere kulinarische Genüsse und kulturelle Highlights, die der Schwarzwald zu bieten hat. Es war ein schöner Abschluss für unsere Wochenendreise, und wir nahmen viele unvergessliche Eindrücke mit nach Hause.