23.08.-25.08.2019

Bundesgartenschau in Heilbronn  

Hoffest beim Weinhändler Berthold in Neckarsulm

 

 

DER BESUCH DER BUNDESGARTENSCHAU IN HEILBRONN

 

Gleich nach der Arbeit machten wir uns auf den Weg in Richtung Heilbronn, um die Bundesgartenschau zu besuchen. Die Fahrt begann vielversprechend, doch nach wenigen Kilometern merkten wir, dass unser Navi uns im Stich gelassen hatte – unser Ziel war plötzlich nicht mehr angezeigt. Also drehten wir kurz um und holten unser Ersatzgerät aus dem Auto, um den Weg fortzusetzen.

 

Die Fahrt selbst verlief jedoch eher schleppend, da wir mitten im Feierabend- und Rückreiseverkehr steckten. Nach 4,5 Stunden Fahrt erreichten wir gegen 20:30 Uhr endlich Heilbronn und steuerten den Stellplatz an der Theresienwiese an. Leider waren alle Stromplätze bereits belegt, und der Platz selbst bot wenig Komfort. Wir überlegten, noch einen anderen Stellplatz zu suchen, doch die Schranken ließen sich nur mit einem Ausfahrtticket öffnen, das man vom Parkplatzwärter erhalten musste. Dieser war jedoch nur zwei Mal täglich für je eine Stunde vor Ort. Da uns eine Ausfahrt somit nicht mehr möglich war, machten wir uns nach einem späten Abendessen zu Fuß auf den Weg in Richtung Buga.

 

Der Fußweg zog sich endlos hin und führte uns entlang der wenig einladenden Hafenstraße. Immer wieder passierten wir junge Frauen, was uns für einen Moment glauben ließ, wir wären eher auf der Reeperbahn in Hamburg angekommen. Am Eingang zur Buga erfuhren wir dann, dass wir für ein Abendticket noch 14,00 Euro pro Person zahlen müssten, was uns für die Wasser-Lichtshow zu teuer erschien. Stattdessen besorgten wir uns Eintrittskarten für den nächsten Tag und liefen den langen Weg wieder zurück zu unserem Wohnmobil.

 

Am nächsten Morgen starteten wir früh und nahmen den kostenlosen Shuttlebus, der uns direkt zum Eingang der Buga brachte. Die riesige Anlage erstreckt sich über ca. 40 Hektar und ist in verschiedene Bereiche unterteilt, die entweder zu Fuß oder mit einem Shuttleboot erkundet werden können.

 

   

 

ENTSPANNUNG UND GENUSS IN NECKARSULM

 

Erschlagen von der sommerlichen Hitze und den vielen gelaufenen Kilometern, kehrten wir am Nachmittag zum Stellplatz zurück und gönnten uns eine wohlverdiente Kaffeepause. Nach einer kurzen Erholung machten wir uns auf den Weg nach Neckarsulm.

 

Dort erwartete uns das Hoffest eines Winzers, von dem wir schon oft Wein bezogen hatten. Bei Livemusik und leckerem Essen verbrachten wir einen entspannten Abend, während wir verschiedene Köstlichkeiten probierten und die besondere Atmosphäre genossen.

 

Am nächsten Morgen füllten wir unsere Vorräte an Wein auf und stellten unser Wohnmobil erneut am kostenlosen Stellplatz am AquaToll ab. Von dort aus machten wir eine Wanderung durch die Weinberge in Richtung Scheuerberg. Der Ausblick vom Gipfelkreuz war zunächst nicht ganz so beeindruckend, da wir direkt auf das Atomkraftwerk und die Industriestadt rund um Audi blickten. Doch wir wendeten unseren Blick lieber zurück in Richtung der Weinberge und genossen die wunderschöne Landschaft, die sich uns bot. Gemütlich wanderte wir zurück und machten auf dem Weg noch einen Stopp bei dem Winzer, wo wir uns ein leckeres Mittagessen gönnten.

    

 

Leider war dann auch schon wieder die Zeit für die Heimreise gekommen. Die Tage in dieser wunderschönen Weingegend gingen viel zu schnell vorbei. Doch wir sind uns einig: Im Herbst möchten wir diese Region vielleicht noch einmal besuchen und die Herbststimmung in den Weinbergen erleben. Bis dahin bleibt uns die Erinnerung an eine wunderschöne Zeit voller Genuss, Erholung und unvergesslicher Momente.