22.04.22 Landvergnügen Zieglerhof Frickingen 

 

Unser erster Landvergnügen-Ausflug: Ein idyllisches Wochenende in Frickingen

Für 2022 hatten wir uns erstmals das Modell von Landvergnügen angeschafft – und wir konnten es kaum erwarten, unsere ersten Erfahrungen zu sammeln. Unser allererster Versuch führte uns ganz in die Nähe unseres Wohnortes, nämlich nach Frickingen, zu einem charmanten Milchviehbetrieb im wunderschönen Salemertal.

 

Nach einer kurzen Fahrt kamen wir am Hof an und fanden einen gemütlichen Stellplatz für unser Wohnmobil auf einer Wiese hinter einem Silo. Dort standen bereits zwei weitere Camper, was gleich für eine kleine, angenehme Gemeinschaft sorgte.

Am Abend machten wir einen kleinen Spaziergang auf eine nahegelegene Anhöhe, von der aus wir den atemberaubenden Sonnenuntergang bestaunen konnten. Die Ruhe und die Aussicht waren einfach unbeschreiblich – genau das, was wir uns von unserem ersten Landvergnügen-Abenteuer erhofft hatten.

 

Ein besonderes Highlight waren die vielen Tiere auf dem Hof. Vor allem für die Kinder war das ein Traum! Vom Streicheln der Kälber bis hin zur Beobachtung der Hühner – es war für alle etwas dabei. Dazu waren die Tiere noch unglaublich fotogen, was uns die Gelegenheit bot, einige wunderbare Erinnerungsfotos zu machen.

 

Dieser erste Ausflug mit Landvergnügen hat uns gezeigt, wie viel Spaß und Erholung ein Wochenende auf dem Land bringen kann. Wir freuen uns schon auf viele weitere Abenteuer! 

 

23.04.22 Salem  und Bioobsthof Moll

 

Ein Tag voller Entdeckungen: Von Heiligenberg nach Salem

 

Nach einem gemütlichen Frühstück brachen wir auf und fuhren zuerst nach Heiligenberg, um uns den bekannten Stellplatz anzuschauen. Dieser Ort ist ein perfekter Ausgangspunkt für viele schöne Wanderungen und bot uns gleich eine Menge Inspiration für zukünftige Ausflüge.

Unser Hauptziel an diesem Tag war jedoch das Störche schauen in Salem auf dem Affenberg. Da uns vorrangig die Störche interessierten, haben wir uns den Eintritt in den Affenberg für dieses Mal gespart und uns stattdessen darauf konzentriert, diese majestätischen Vögel in ihrer natürlichen Umgebung zu beobachten.

 

Einen Besuch im nahegelegenen Schloss Salem hatten wir ebenfalls in Erwägung gezogen, doch der Eintrittspreis für den Parkbesuch erschien uns etwas zu hoch. Stattdessen entschieden wir uns für einen gemütlichen Spaziergang rund um das Schlossgebiet. Dabei konnten wir trotzdem noch einiges vom wunderschön angelegten Park sehen und die besondere Atmosphäre genießen, ohne direkt hineinzugehen.

 

Der Tag war voller kleiner Entdeckungen und Eindrücke, die uns erneut zeigten, wie viele Schätze direkt vor unserer Haustür liegen.

 

23.04.22- 24.04.2.22  Landvergnügen Bioobsthof Moll Deggenhausertal

 

Ein Nachmittag auf dem Bioobsthof Moll: Natur pur und gemütliche Abende

 

Pünktlich zur Kaffeezeit erreichten wir den Bioobsthof Moll und konnten uns noch einen schönen Platz am Rande der Obstplantagen aussuchen. Die Plätze waren zwar etwas schief, was uns allerdings erst in der Nacht richtig auffiel. Unsere Kaffeeauszeit unter den blühenden Apfelbäumen war einfach herrlich – ein perfekter Moment der Entspannung.

 

Nach der Pause erkundeten wir noch ein wenig unsere Umgebung und entdeckten dabei in einem Baum einen wilden Bienenschwarm. Diese unerwartete Begegnung war faszinierend und unterstrich die natürliche Schönheit des Hofes.

 

Den Abend verbrachten wir in geselliger Runde mit einigen der anderen Camper und unseren Gastgebern, Melanie und Patrick, am Lagerfeuer. Die bunt zusammengewürfelte Gruppe hatte sich viel zu erzählen, und der kurzweilige Abend war leider viel zu schnell vorbei. Solche gemeinsamen Momente machen das Campen auf Höfen so besonders.

 

Am nächsten Morgen zeigte sich das Wetter leider nicht mehr von seiner besten Seite. Bei leichtem Nebel unternahmen wir noch eine Fahrradtour rund um Wittenhofen. Nach einer letzten Kaffeepause machten wir uns schließlich auf den Weg zurück in unseren Heimathafen, erfüllt von den schönen Erinnerungen an ein erlebnisreiches Wochenende.

 

06.05.22- 08.05.22 Füssen

 

Endlich wieder Kultur: Ein Wochenende in Füssen mit Shen Yun

 

Zwei Jahre mussten wir coronabedingt auf eine Veranstaltung in Füssen warten. Bereits Ende 2019 hatten wir uns Karten für ein besonderes Event im Festspielhaus in Füssen gesichert. Das renommierte Tanzensemble Shen Yun präsentiert klassischen chinesischen Tanz, und wir konnten es kaum erwarten, die Aufführung endlich zu erleben.

 

Um das Wochenende in vollen Zügen zu genießen, fuhren wir bereits am Freitag nach Füssen und fanden einen schönen Platz auf dem Stellplatz Camper’s Stop. Die Vorfreude auf die bevorstehende kulturelle Darbietung war groß, und der komfortable Stellplatz bot die perfekte Basis für unser Wochenende.

 

 

07.05.22

 

Den Tag verbrachten wir bei einer Wanderung rund um Füssen, um uns die Zeit zu vertreiben. Für unseren Sohn hatten wir ebenfalls Theaterkarten besorgt, doch da er sich auf seine bevorstehende Abschlussprüfung vorbereiten musste, blieb er im Wohnmobil, um in Ruhe zu lernen.

 

Bewaffnet mit Regenschirmen unternahmen wir einen langen Spaziergang durch die malerische Landschaft, damit er die nötige Ruhe zum Lernen hatte. Trotz des regnerischen Wetters genossen wir die frische Luft und die friedliche Umgebung, die Füssen zu bieten hat.

 

 

 

Ein zauberhafter Abend in Füssen: Shen Yun im Festspielhaus

 

Nach einem gemütlichen Abendessen im Wohnmobil brach plötzlich Hektik aus, als wir uns alle drei schnell durch das Wohnmobilbad schleusen mussten, um rechtzeitig loszukommen. Schließlich liefen wir, voller Vorfreude, zum Festspielhaus in Füssen.

 

Die Vorstellung von Shen Yun verzauberte uns mit ihren bunten Kostümen und eindrucksvollen Tänzen. Die Darbietung bot eine perfekte Mischung aus Eleganz und Kultur, die uns tief beeindruckte.

 

Am späten Abend kehrten wir voller schöner Eindrücke und leicht erschöpft zu unserem Wohnmobil zurück, immer noch fasziniert von der Magie des Abends.

 

08.05.22 

 

Ein Besuch im Walderlebniszentrum Füssen-Ziegelwies: Natur und Spielspaß für die ganze Familie

 

Das Walderlebniszentrum in Füssen hatten wir trotz mehrerer Besuche in der Region bisher noch nie erkundet. Doch dieses Mal sollte es anders sein. Auf dem großen Parkplatz konnten wir unser Wohnmobil bequem abstellen und machten uns auf den Weg zum Eingang des Baumkronenpfades.

 

Der Pfad ist zwar nur 500 Meter lang, aber der Ausblick, den wir von dort oben genießen konnten, war einfach atemberaubend. Besonders faszinierend war es, die Landesgrenze zwischen Deutschland und Österreich zu überqueren, während wir durch die Baumkronen wanderten.

 

Auch die Wanderwege im Walderlebniszentrum Füssen-Ziegelwies sind liebevoll angelegt und bieten vor allem für Kinder viele spannende Spielmöglichkeiten. Die Natur wird hier auf spielerische Weise erlebbar gemacht, was den Ausflug für die ganze Familie besonders lohnenswert machte.

 

Leider mussten wir wegen einer Familienfeier das interessante Gelände schon frühzeitig verlassen und uns auf den Heimweg machen. Dennoch bleibt dieser Besuch in Füssen eine schöne Erinnerung.

    

25.05.22  - 29.08.22 Bad Säckingen - Basel 

 

Ein verlängertes Wochenende am Rhein: Bad Säckingen und ein Ausflug in die Schweiz

 

Das verlängerte Wochenende an Christi Himmelfahrt nutzten wir für eine etwas weitere Tour. Bereits am Mittwochnachmittag konnten wir zeitig losfahren und erreichten am frühen Abend schließlich unsere Zielgegend am Rhein.

 

Unser Wunschstellplatz in Murg am Rhein war leider schon total überfüllt, sodass wir weiterfuhren. Glücklicherweise fanden wir in Bad Säckingen noch einen freien Platz. Fast im Minutentakt füllte sich der Platz, und wir waren froh, dass wir doch so früh am Nachmittag losgefahren waren.

 

Nach dem Abendessen machten wir einen Spaziergang über die 400 Jahre alte Holzbrücke auf die Schweizer Seite und genossen einen traumhaften Sonnenuntergang am Rheinufer. Der Blick auf den Fluss und die Umgebung war einfach herrlich. Auf dem Rückweg schlenderten wir noch über den Marktplatz, der mit seinen charmanten Cafés und Geschäften fast schon einen italienischen Flair ausstrahlte.

 

26.05.22

 

Fahrradtour am Rhein: Laufenburg und ein weiterer traumhafter Sonnenuntergang

 

Am nächsten Tag starteten wir zu einer schönen Fahrradtour entlang des Rheins. Die Strecke führte uns nach Laufenburg auf der Schweizer Seite, wo wir die malerische Umgebung genossen. Nach einer kurzen Pause setzten wir unsere Fahrt fort und fuhren auf der deutschen Seite des Rheins wieder zurück.

 

Den Abend verbrachten wir erneut bei einem beeindruckenden Sonnenuntergang am Rheinufer, der den Tag perfekt abrundete. Der Blick auf den Fluss und die sich verfärbenden Himmelstöne sorgten für einen unvergesslichen Abschluss.

 

 

27.05.22

 

Fahrradtour und Architekturgenuss in Weil am Rhein

 

Etwas außerhalb von Weil am Rhein fanden wir einen kostenlosen Stellplatz, von dem aus wir unsere Fahrradtour starteten. Unser erstes Ziel war das berühmte Vitra Museum, das schon von weitem mit seinem markanten Aussichtsturm sichtbar war. Der Turm war unser erstes Ziel, und von oben hatten wir einen herrlichen Rundumblick auf die Umgebung.

 

Obwohl wir auf eine Besichtigung des Vitra Design Museums verzichteten, waren wir fasziniert von der beeindruckenden Architektur der Gebäude auf dem Gelände. Die Gebäude, die von berühmten Architekten entworfen wurden, sind ein wahres Meisterwerk der modernen Architektur und zogen uns in ihren Bann.

 

Von Weil am Rhein nach Basel: Eine Entdeckungstour per Fahrrad

 

Nachdem wir das Vitra Museum und das Gelände ausgiebig erkundet hatten, entschieden wir uns, mit den Fahrrädern weiter nach Basel zu radeln. Die Fahrt führte uns durch wunderschöne Landschaften, und bald erreichten wir die Stadt.

 

Von Basel und dem Kloster waren wir sofort begeistert. Die Architektur und das historische Flair der Stadt haben uns sofort in ihren Bann gezogen. Ein weiteres Highlight war der Besuch der Dreiländerbrücke, die uns einen beeindruckenden Blick auf den Rhein und die Grenzregion zwischen Deutschland, Frankreich und Schweiz bot.

 

Nach dem Rundgang verweilten wir einige Zeit bei einem Eis am Rheinufer und genossen die ruhige Atmosphäre und den schönen Blick auf den Fluss. Es war der perfekte Abschluss eines ereignisreichen Tages.

 

Abenteuer an den Isteiner Schwellen: Fotografie und Naturgenuss

 

Da uns der Stellplatz in Weil am Rhein nicht besonders gefiel, fuhren wir weiter zu den Isteiner Schwellen. Dort fanden wir auf einem Wanderparkplatz einen ruhigeren Platz, von dem aus wir abends zu den beeindruckenden Stromschnellen wanderten. Diese Naturkulisse, mit riesigen Felsresten, bot fantastische Fotomotive und bot uns die Möglichkeit, kreativ zu werden.

 

Mit unserer neuen Fotoausrüstung, inklusive Filtertechnik und der Möglichkeit für Langzeitbelichtungen, verbrachten wir einige Zeit damit, die Stromschnellen im besten Licht einzufangen. Der Blick auf die wilden Wassermassen, die sich durch die Felsen schlängelten, war einfach atemberaubend.

Den Abend ließen wir bei einem weiteren traumhaften Sonnenuntergang ausklingen, der den Tag perfekt abrundete und uns mit schönen Erinnerungen und tollen Fotos zurückließ.

 

28.05.22

 

Fahrradtour und Entdeckungen rund um Istein und Schliengen

 

Am nächsten Tag setzten wir unsere Fahrradtour fort und unsere Aufmerksamkeit wurde auf das Wasserschloss Entenstein in Schliengen gelenkt. Das malerische Schloss lag idyllisch in der Landschaft, und ein Fischreiher posierte auf der Brücke, bereitwillig für ein Foto. Ein perfektes Motiv für unsere Fotoreise!

 

Nach dem kurzen Halt radelten wir an Bad Bellingen vorbei und setzten unsere Tour am Altrhein fort, auf der Suche nach weiteren schönen Eindrücken. Schließlich führte uns die Route wieder in Richtung Istein, wo wir den Isteiner Klotz besuchten, einen markanten Bergrücken. In einer Felsnische dieses beeindruckenden Felsen befindet sich die Vituskapelle, ein Ort der Ruhe und Besinnung, der uns mit seiner historischen Bedeutung und der faszinierenden Lage beeindruckte.

 

 

Botanisches Kleinod und eine weitere Fahrradtour am Rhein

 

Nur wenige Meter vom Isteiner Klotz entfernt befindet sich ein weiteres wahres Juwel von Istein: das botanische Kleinod im Naturschutzgebiet Totengrien. Dieses Gebiet ist besonders bekannt für seinen enormen Orchideenreichtum, und wir genossen einen kleinen Abstecher, um die Vielfalt dieser einzigartigen Pflanzenwelt zu bewundern. Die Ruhe und Schönheit der Natur dort war einfach beeindruckend.

 

Gegen Abend entschieden wir uns, noch eine letzte Fahrradtour zu unternehmen. Wir radelten in Richtung Bad Säckingen am Rhein entlang, genossen die malerische Landschaft und die frische Luft. Schließlich kehrten wir wieder zu den Isteiner Schwellen zurück und ließen den Tag mit tollen Erinnerungen und Eindrücken ausklingen.

 

29.05.22

 

Gemütliche Heimfahrt über den Schwarzwald

 

Nach einem erlebnisreichen langen Wochenende machten wir uns auf die Heimfahrt, die wir ganz gemütlich über den Schwarzwald antraten. Auf dem Weg legten wir eine ausgiebige Kaffeepause am Wiedener Eck ein. Bei einer Tasse Kaffee beobachteten wir die vielen Motorradfahrer, die die kurvigen Straßen des Schwarzwaldes hinauf und hinunterfuhren – ein tolles Schauspiel.

 

Ein schönes, langes Wochenende mit vielen Erlebnissen und unvergesslichen Momenten ging leider viel zu schnell vorbei, aber wir kehrten mit vielen neuen Eindrücken und Erinnerungen im Gepäck nach Hause zurück.

 

03.06.22 -06.06.22 Pfingstausfahrt Altusried, Memmingen, Ochsenhausen, Biberach

 

Ein weiteres Abenteuer mit dem Wohnmobil: Gschnaidt, Kalden und Memmingen

 

Nur wenige Tage nach unserer letzten Reise waren wir mit unserem Wohnmobil schon wieder unterwegs, diesmal in unserer näheren Umgebung. Wir warteten das Unwetter mit kräftigen Windböen noch gemütlich bei einem leckeren Kaffee zuhause ab, bevor wir schließlich nach Gschnaidt aufbrachen.

 

Gschnaidt, der malerische Wallfahrtsort, thront auf einer Kuppe zwischen Kimratshofen und Frauenzell. Der Ort ist nicht nur für seine religiöse Bedeutung bekannt, sondern auch für die mystische Atmosphäre, die der Nebel und der Dampf nach dem Regen verstärkten. Besonders beeindruckend war der Wald der stillen Kreuze – ein Waldstück, in dem hunderte hölzerne Grabkreuze der Verstorbenen gesammelt werden. Der Anblick der verfallenen Kreuze und der dichte Nebel verliehen dem Ort eine fast magische Stimmung.

 

Ein weiteres Highlight war der Besuch bei Kalden, nur wenige Kilometer von Altusried entfernt. Hier hatte sich das Wasser der Iller mit unbändiger Kraft einen Weg durch die Gesteinsmassen gebahnt und einen beeindruckenden 60 Meter hohen Canyon geschaffen. Vom Aussichtspunkt aus konnten wir auch die Blaue Bürgerbrücke erkennen, die wir anschließend besuchten. Diese Brücke, die von 30 Freiwilligen erbaut wurde, ist die erste Bürgerbrücke in Bayern mit einer Spannweite von 84 Metern. Früher gab es hier eine Fähre, doch als diese eingestellt wurde, errichteten die Einheimischen dieses besondere Bauwerk.

 

Unsere Stellplatzsuche in Memmingen gestaltete sich allerdings etwas schwieriger, da viele Wohnmobilfahrer das Pfingstwochenende ebenfalls in der Region verbracht hatten. Nach einigem Suchen fanden wir schließlich einen Platz bei einem Schwimmbad, wo wir eine ruhige Nacht in der Nähe einer Justizvollzugsanstalt verbrachten.

 

 

 

 

04.06.22 Bauernhausmuseum Illerbeuren

 

Fahrradtour rund um Memmingen und ein entspannter Abend auf dem Bauernhof

 

Während unserer Fahrradtour rund um Memmingen stellten wir fest, dass es nur ein kleiner Umweg bis zum Bauernhausmuseum war. Kurzentschlossen änderten wir unsere Route und fuhren zunächst zum Schloss Kronburg. Leider konnten wir den Innenhof des Schlosses nicht besichtigen, da gerade eine Hochzeit gefeiert wurde. Nach einer kurzen Trinkpause setzten wir unsere Fahrt fort und fuhren weiter nach Illerbeuren.

 

Für den Zugang zum Museum mussten wir uns zunächst FFP2-Masken besorgen, bevor wir das weitläufige Museumsgelände betreten durften. Wir verbrachten mehrere Stunden dort, bestaunten die alten Häuser und legten bei der Kegelbahn eine wohlverdiente Mittagsrast ein.

Auf dem Rückweg nach Memmingen kamen wir noch am Bismarckturm vorbei, wo wir eine Weile auf einer Parkbank im Schatten verweilten. Der Ort bot einen schönen Blick, und wir genossen die Ruhe, bevor wir mit einem Schlenker über die Altstadt wieder zum Stellplatz zurückkehrten.

 

Für die nächste Übernachtung hatten wir uns erneut einen Bauernhof über Landvergnügen ausgesucht. Auf dem Küchlehof in Steinhausen an der Rottum fanden wir einen freien Platz und verbrachten einen entspannten Abend in völliger Abgeschiedenheit vor unserem Wohnmobil. Ein perfekter Abschluss eines ereignisreichen Tages.

 

05.06.22

 

Ein Besuch beim Öchsle in Ochsenhausen und ein unerwarteter Familienbesuch

 

Am Sonntagvormittag zog es uns zum Öchsle nach Ochsenhausen, der einzigen erhaltenen Schmalspurbahn der königlich Württembergischen Staatseisenbahn. Bereits von weitem hörten wir das Pfeifen der Lokomotive, und wir beeilten uns, den Bahnhof noch rechtzeitig zu erreichen. Auf den Bahnsteigen herrschte reges Treiben, als viele Menschen gespannt auf das Eintreffen der Lok warteten.

 

Nachdem die Lokomotive wieder abgefahren war, besichtigten wir gegen einen kleinen Obolus das Museum der Waschfrauen von Ochsenhausen, das interessante Einblicke in das Leben und die Arbeit der Waschfrauen der Region bot. Im Anschluss machten wir eine schöne Fahrradtour rund um Ochsenhausen, die teilweise entlang der nostalgischen Bahnstrecke verlief.

 

Doch langsam zog ein Unwetter auf, und wir entschieden uns kurzfristig, einen unangemeldeten Besuch bei der Verwandtschaft in Erlenmoos zu machen. Was zunächst nur ein kurzer Halt werden sollte, entwickelte sich aufgrund des Regens zu einem fast 5-stündigen Aufenthalt – eine perfekte Gelegenheit, sich auszutauschen und über alte Zeiten zu plaudern.

 

Nachdem der Regen endlich nachgelassen hatte, machten wir uns auf den Weg zurück zu unserem Ausgangspunkt in Steinhausen. Noch kurz verabschiedeten wir uns von den freundlichen Landvergnügen-Gastgebern, bevor wir unsere Reise fortsetzten und nach Biberach/Riss fuhren, um auf dem Stellplatz dort die Nacht zu verbringen.

   

06.06.22

 

Fahrradtour auf den Spuren des Öchsles und ein kurzer Stopp in Biberach

 

Auch von Biberach aus unternahmen wir eine weitere Fahrradtour auf den Spuren des Öchsles. Beim Vorbeifahren an einigen Nebengebäuden des Bahnhofs Warthausen hatten wir das Gefühl, dass die Zeit stehen geblieben war – eine tolle Gelegenheit, in vergangene Zeiten einzutauchen und die Geschichte dieser historischen Strecke nachzuvollziehen.

 

Am Nachmittag besuchten wir noch kurz die Innenstadt von Biberach. Besonders das Gerberviertel mit seinen charmanten, alten Gebäuden, der imposante Gigelbergturm und der Marktplatz beeindruckten uns. Es war ein schöner Spaziergang, der uns den Charme der Stadt näherbrachte.

Auf der Rückreise legten wir noch einen kurzen Kaffeestopp bei der Familie ein, bevor wir schließlich den Tag ausklingen ließen.